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Raye gewinnt den Mercury Prize 2026 für ihr genreübergreifendes Album

Raye hat den Mercury Prize 2026 für ihr Album This Music May Contain Hope gewonnen. Die Preisverleihung fand am 22. Oktober in Newcastle statt. Sie ist die erste Solokünstlerin seit Little Simz 2022, die den prestigeträchtigen Preis erhält.

Raye

Foto: Genesis7777777, CC0, über Wikimedia Commons. Zugeschnitten und einfarbig gedruckt.

Raye darf sich als stolze Gewinnerin des Mercury Prize 2026 bezeichnen: Ihr Album This Music May Contain Hope setzte sich gegen eine hochkarätige Konkurrenz durch und wurde am 22. Oktober in der Utilita Arena in Newcastle upon Tyne ausgezeichnet. Der mit 25.000 Pfund dotierte Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für britische und irische Musikschaffende. Damit krönt Raye eine beeindruckende Karriere – nach der Nominierung 2023 für My 21st Century Blues ist dies ihr erster Sieg. Gleichzeitig ist sie die erste Solokünstlerin seit Little Simz (2022), die den Preis gewinnt.

Die Jury, bestehend aus prominenten Persönlichkeiten wie dem Moderator Jamie Cullum, dem DJ MistaJam und dem Times-Kritiker Will Hodgkinson, lobte vor allem die ambitionierte und vielseitige Ausrichtung des Albums. In ihrer Begründung hoben sie Rayes Fähigkeit hervor, Genregrenzen zu sprengen, und bezeichneten das Werk als „große Inspiration für die kommenden Jahre“. Damit unterstreicht der Preis auch Rayes wachsenden Einfluss auf die britische Musikszene – von der Songwriterin im Hintergrund zur gefeierten Solokünstlerin.

Das Finale 2026: Eine Mischung aus Legenden und Newcomern

Raye setzte sich gegen zwölf hochkarätige Nominierte durch, darunter: - Dave – The Boy Who Played The Harp - Dove Ellis – Blizzard - Florence + The Machine – Everybody Scream - Jade – That’s Showbiz, Baby! - Knats – A Great Day In Newcastle - Kojey Radical – Don’t Look Down - Nia Archives – Emotional Junglist - Olivia Dean – The Art Of Loving - Paul McCartney – The Boys Of Dungeon Lane (seine erste Mercury-Prize-Nominierung) - Suede – Antidepressants - Various Artists – Help(2) (eine War-Child-Kompilation)

Besonders bemerkenswert: Paul McCartney erhielt seine erste Mercury-Prize-Nominierung für The Boys Of Dungeon Lane, während Florence + The Machine und Olivia Dean ebenfalls zu den Favoriten zählten. Die meisten Nominierten traten live bei der Gala auf – Raye begeisterte das Publikum mit einer jazzigen Interpretation ihres Songs I Hate The Way I Look Today, begleitet von einer Big Band.

Rayes Dankesrede: Eine Botschaft der Hoffnung

In ihrer bewegenden Dankesrede betonte Raye die Bedeutung von Alben in einer von Singles dominierten Musikwelt. „Alben sind so wichtig“, sagte sie. „In einer Zeit, in der alles darum geht, den nächsten Hit zu jagen, bin ich einfach nur dankbar, dass meine Musik gewürdigt wird. ‚Hope‘ ist zwar ein kitschiges Wort – besonders für uns Briten – aber es ist etwas, das wir alle brauchen.“ Ihre Worte berührten das Publikum und spiegelten das zentrale Thema des Albums wider: Resilienz und Optimismus.

Der Sieg krönt ein wegweisendes Jahr für Raye, die zudem in Yann Demanges Thriller Lineage ihr Schauspieldebüt geben wird. Mit This Music May Contain Hope hat sie sich als Künstlerin etabliert, die Genregrenzen souverän überschreitet – von Jazz über Pop bis hin zu tiefgründigen Emotionen.

Was der Mercury Prize für Künstler bedeutet

Seit seiner Gründung 1992 hat der Mercury Prize immer wieder Künstler in entscheidenden Phasen ihrer Karriere ausgezeichnet. Zu den Preisträgern zählen unter anderem Arctic Monkeys (Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not), PJ Harvey (Stories from the City, Stories from the Sea), Sam Fender (People Watching) und zuletzt Little Simz (Sometimes I Might Be Introvert). Im Gegensatz zu anderen Preisen liegt der Fokus hier auf künstlerischer Innovation statt auf kommerziellem Erfolg – oft werden dabei Alben gewürdigt, die mutig neue Wege gehen.

Für Raye kommt der Sieg zu einem Zeitpunkt, an dem sie ihre künstlerischen Horizonte weiter auslotet. Fans können sich auf eine verstärkte Aufmerksamkeit für This Music May Contain Hope freuen, während der Mercury Prize ihr Werk einem noch breiteren Publikum zugänglich machen könnte. Mit ihrem genreübergreifenden Ansatz und ihren mitreißenden Live-Auftritten bleibt Raye eine prägende Stimme der britischen Musik – und das für die kommenden Jahre.

Was Fans wissen wollen

Was ist der Mercury Prize und warum ist er so bedeutend?
Der Mercury Prize ist ein jährlich vergebener Musikpreis für das beste Album aus Großbritannien und Irland. Die Jury setzt sich aus Branchenexperten zusammen und würdigt dabei vor allem künstlerische Innovation – unabhängig vom kommerziellen Erfolg. Der Preis hat bereits Karrieren von Künstlern wie Arctic Monkeys oder PJ Harvey geprägt.
Wer waren die Nominierten für den Mercury Prize 2026?
Zu den Nominierten gehörten Raye, Paul McCartney, Florence + The Machine, Olivia Dean, Dave, Jade, Suede und weitere. Raye setzte sich mit *This Music May Contain Hope* durch.
Was sagte Raye in ihrer Dankesrede bei der Preisverleihung?
Raye betonte die Bedeutung von Alben in der heutigen Musikindustrie und bezeichnete Hoffnung als etwas, das alle Menschen brauchen. Sie zeigte sich dankbar für die Anerkennung und reflektierte über ihren Weg als Künstlerin.

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