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Iron Maiden beenden 2026 US-Tour mit epischem Konzert in San Antonio

Mit einem furiosen Konzert im Alamodome von San Antonio beendete Iron Maiden ihre 2026er US-Tour. Über 40.000 Fans erlebten ein Meisterwerk aus Klassikern und Raritäten. Anthrax und Megadeth eröffneten mit energiegeladenen Sets.

Anthrax

Foto: pitpony.photography, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons. Zugeschnitten und einfarbig gedruckt.

Iron Maiden schlossen ihre Run for Your Lives-Welttournee in den USA mit einem triumphalen Konzert im Alamodome von San Antonio ab. Das ausverkaufte Konzert vor über 40.000 Fans unterstrich einmal mehr die ungebrochene Bühnenpräsenz der Band – trotz ihres fortgeschrittenen Alters. Den Abend eröffneten die Thrash-Metal-Pioniere Anthrax und Megadeth, die mit hochenergetischen Auftritten den Weg für Iron Maidens unvergesslichen Headliner ebneten.


Ein Abend voller Thrash und Metal-Meisterleistungen

Anthrax betraten die Bühne mit einem straffen, fünf Songs umfassenden Set – trotz eines kurzfristigen Besetzungswechsels. Schlagzeuger Charlie Benante war aufgrund einer Erkrankung ausgefallen, doch die Band meisterte die Situation souverän mit Mike Heller (Raven) am Schlagzeug. Gitarrist Scott Ian und Heller fanden sofort einen gemeinsamen Groove, während Frontmann Joey Belladonna die Menge zu mitreißenden Gesängen animierte. Ihr Auftritt war eine kraftvolle Erinnerung daran, warum Anthrax zu den Säulen des Thrash Metal zählen.

Megadeth folgten mit einem neunsongigen Set, das die Stimmung aufheizte und Klassiker wie The Conjuring und Tornado of Souls präsentierte. Die Präzision und Intensität der Band hielten die Energie auf höchstem Niveau, sodass das Publikum perfekt auf Iron Maidens Auftritt eingestimmt war. Als schließlich UFOs Doctor Doctor über die Lautsprecher dröhnte und die Ankunft von Iron Maiden ankündigte, war der Alamodome elektrisch aufgeladen – die Fans brüllten vor Begeisterung.


Iron Maidens legendärer Auftritt

Iron Maiden betraten die Bühne mit einem Setlist, das ihre ersten neun Alben von ihrem selbstbetitelten Debüt 1980 bis Fear of the Dark 1992 umfasste. Die Band eröffnete mit drei Tracks von Killers – Murders in the Rue Morgue, Wrathchild und dem Titelsong – und ehrte damit ihre frühen Jahre sowie den Beitrag des ehemaligen Sängers Paul Di’Anno. Bruce Dickinson, in seinem Markenzeichen aus hautengen Jeans und Lederjacke, beherrschte die Bühne mit seiner unverwechselbaren, opernhaften Stimme. Mit 68 Jahren bewies er einmal mehr, dass Alter nur eine Zahl ist: Seine hohen Töne und seine ungebändigte Energie waren atemberaubend.

Der Rest der Band hielt mit Dickinson Schritt. Bassist Steve Harris lieferte mit seinem charakteristischen, treibenden Rhythmus das Fundament, während die Gitarristen Dave Murray, Adrian Smith und Janick Gers mit technisch brillanten und emotional packenden Solos glänzten. Schlagzeuger Simon Dawson, der Nicko McBrain nach dessen Tour-Rücktritt 2024 ersetzte, überzeugte mit einer Hommage an seinen Vorgänger: Jeder Fill und Groove erinnerte an McBrains unnachahmlichen Stil.

Die Setlist war eine Meisterleistung der Balance – sie verband Raritäten wie Infinite Dreams und Seventh Son of a Seventh Son mit Ohrwürmern wie The Number of the Beast und Aces High. Die Fans reagierten auf beide Extreme mit gleicher Begeisterung, ein Beweis dafür, dass Iron Maidens Songs über Jahrzehnte hinweg faszinieren. Die neuen digitalen Bühneneffekte, die die traditionellen physischen Requisiten ersetzten, setzten neue Maßstäbe: Während Rime of the Ancient Mariner mit gespenstischen nautischen Bildern untermalt wurde, tauchte der ikonische Eddie in überlebensgroßen Projektionen auf und verstärkte das immersive Erlebnis.


Warum dieses Konzert so besonders war

Iron Maidens Auftritt in San Antonio war mehr als nur ein Konzert – es war eine Feier ihrer Legende und ihrer unzerbrechlichen Verbindung zu den Fans. Die enthusiastische Menge im Alamodome steigerte die Energie der Band noch, sodass eine Atmosphäre entstand, die sich wie ein Heimspiel anfühlte. Für langjährige Fans waren die Raritäten und epischen Stücke ein seltener Genuss, während Neulinge eine Crash-Kurs in Sachen "Warum Iron Maiden zu den größten Live-Acts der Metal-Geschichte zählt" erhielten.

Die Run for Your Lives-Tour, die im Mai 2025 gestartet war, hat einmal mehr bewiesen, dass Iron Maiden nach wie vor relevant sind. Zwar hatten einige Fans zunächst Bedenken wegen der Umstellung auf digitale Bühneneffekte, doch das Konzert in San Antonio zerstreute alle Zweifel: Die Band kann sich weiterentwickeln, ohne dabei ihre Essenz zu verlieren. Mit Dickinsons Stimme, die nach wie vor kraftvoll ist, und der Präzision der Musiker, die an ihre Glanzzeiten erinnert, war das einzige sichtbare Zeichen des Alters eine leicht angepasste Spielgeschwindigkeit bei schnellen Klassikern wie Run to the Hills – ein kleines Zugeständnis für eine Band, die nach wie vor den Maßstab für Live-Metal setzt.


Was kommt als Nächstes für Iron Maiden?

Mit dem Abschluss der US-Tour ist die Run for Your Lives-Tournee vorerst beendet. Doch Fans dürfen gespannt sein, was als Nächstes kommt: Iron Maidens Geschichte legt nahe, dass sie nicht so bald eine Pause einlegen werden. Bis dahin werden die Erinnerungen an diese Tour – gipfelnd in einer Nacht voller Metal-Magie in San Antonio – die Fans über die Wartezeit bis zum nächsten Kapitel hinwegtrösten.

Was Fans wissen wollen

Wie sah die Setlist von Iron Maidens Abschlusskonzert in San Antonio aus?
Iron Maidens Setlist umfasste Klassiker und Raritäten aus ihren ersten neun Alben, darunter *Murders in the Rue Morgue*, *Wrathchild*, *The Number of the Beast*, *Aces High*, *Infinite Dreams* und *Seventh Son of a Seventh Son*. Die Band eröffnete mit drei Songs von *Killers* und präsentierte eine Mischung aus Fanlieblingen und weniger gespielten Epikern.
Wer eröffnete für Iron Maiden auf ihrer 2026er US-Tour?
Anthrax und Megadeth eröffneten die US-Tour von Iron Maiden. Anthrax spielten ein fünf Songs umfassendes Set mit einem Ersatzschlagzeuger, während Megadeth mit neun Songs, darunter *The Conjuring* und *Tornado of Souls*, die Stimmung aufheizten.
Wie hat sich Iron Maidens Live-Auftritt in den letzten Jahren verändert?
Iron Maiden setzen seit Kurzem auf digitale Bühneneffekte statt traditioneller Requisiten und verstärken so das immersive Erlebnis. Zudem ersetzte Simon Dawson 2024 Nicko McBrain am Schlagzeug. Trotz dieser Neuerungen bleiben ihre Konzerte nach wie vor kraftvoll und fesselnd.

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